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Was ist Laserschweißen?

Das Laserschweißen benutzt die Energie des Lasers als Wärmequelle. Das Schweißen erfolgt über einen gepulsten Laser. Dabei wird das Werkstück unter dem Mikroskop positioniert. Je nach Material, Schaden und Funktion des Werkstücks wird dann der entsprechende Zusatzwerkstoff in Legierung und Durchmesser ausgewählt. Die Drahtzufuhr erfolgt in den meisten Fällen von Hand.

Beim handwerklichen Reparaturschweißen kommen ausschließlich gepulste Laser zum Einsatz.
Sogenannte Dauerstrichlaser (oder CW = continous wave) werden nur in Verbindung mit CNC-gesteuerter Werkstück -oder Strahlführung verwendet.

In den Bearbeitungsparametern werden Fokusdurchmesser an der Werkstück-Oberfläche, Pulsleistung, Pulsdauer und Pulsfrequenz als leistungsbestimmende Größen eingestellt.
Die zu bearbeitende Stelle wird jetzt mit Hilfe des Fadenkreuzes in einem Okular anvisiert.
Der Zusatzwerkstoff, meist in Drahtform, wird dann auf der Schweißstelle aufgesetzt und die Schweißpulse schmelzen den Draht und den darunter liegenden Grundwerkstoff. Der Laserschweißdraht und das Werkstück gehen so eine Verbindung ein.

Je nach Grundwerkstoff, gewünschten Eigenschaften und Machbarkeit kommen verschiedene Zusatzwerkstoffe in Durchmessern zwischen 0,10 mm und 0,80 mm zum Einsatz.